Sólheimajökull

Das Projekt „Sólheimajökull“ ist eine Studie über die globale Erderwärmung. Der Gletscher zieht sich pro Jahr um 80 Meter zurück.

(Zeichnung Betty Beier)

Der Sólheimajökull (solheimajoekull) ist eine Gletscherzunge des Myrdalsjökull Gletschers im Süden Islands. Der Mýrdalsjökull liegt auf einer Höhe von ca. 1.493 m ü. NN und 595 Quadratkilomter breit.

Typisch für den Myrdalsjökull sind die Gletscherläufe, bei denen sich große Massen von Eis, Wasser und schwarzes Vulkangestein über das Vorland ergießen. Ursache hierfür ist ein Vulkan unter der Gletscherkappe. Der Sólheimjökull ist die längste und schmalste Gletscherzunge des Myrdalsjökull.

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Spurensicherung hat im Jahr 2007 und 2008 stattgefunden.

Staudamm in China, Xiaolangdi

Xiaolangdi

Xiaolangdi („Die Erde der kleinen Orichideen“) ist ein kleines Dorf am Huange He, dem „Gelben Fluss“. Das Dorf, eingebettet in eine hügelige Terrassenlandschft in der Provinz Henan, liegt 600 km südwestlich von Peking. 1994 begannen die Bauarbeiten für ein gigantisches Staudammprojekt, die „Xioaolangdi Talsperre“. Neben dem weit bekannteren Dreischluchten-Staudamm am Yangtze-River war sie die zweitgrößte Baustelle weltweit. 1999 wurde das Gebiet geflutet. Dafür mussten 180 Tsd. Menschen ihre Häuser verlassen. Heute erreicht immer seltener Wasser des Gelben Flusses das Meer. Der Unterlauf ist nahezu ausgetrocknet. Die Spurensicherung hat im Jahr 1999 und 2000 stattgefunden.

Xiaolangdi

Xiaolangdi, Betty Beier 1999

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Altenwerder

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Bereits vor 750 Jahren wurde Altenwerder urkundlich erwähnt. Altenwerder war eine Elbinsel, die im Stromspaltungsgebiet der Elbe lag. Neben der traditionellen Landwirtschaft lebte man von Fischerei und Handwerk. Durch eine schlechte Ernteperiode und die Stadtnähe wechselte man vor ca. 200 Jahren zum Obstanbau. Der fruchtbare Marschboden und der Fischreichtum der Elbe gaben den meisten Familien eine gute Existenzgrundlage. Die Elbinsel ist 250 Hektar groß. Bereits seit 1929 ist die Elbinsel als Hafenerweiterungsgebiet vorgesehen.


1973 beschließt der Hamburger Senat und die Bürgerschaft die “Räumung zum Zwecke der Hafenerweiterung”. Die Zerstörung des Fischerdorfs und die Umsiedlung der 2000 Einwohner beginnt. Danach folgt 20-jähriger Planungsstillstand. Altenwerder verwächst zum Biotop.
1997: Der erste Sand wird von einem niederländischen Hopperbagger angeliefert. Der Sand wird auf das Gelände aufgespült.
Am 31. Mai 1998 verlassen die letzten Bewohner Altenwerder. Um als Seehafen konkurrenzfähig zu bleiben, entsteht hier ein Containerterminal mit Logistik-Zentrum. Es bietet Liegeplätze für Containerschiffe von mehr als 300 Meter Länge.
2003: Das Containerterminal geht in Betrieb. Die Spurensicherung folgte von 1997-2001.

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