Kivalina

Kivalina

Beitragsbild:  Erdscholle: Kivalina (2)
Fundstücke, Sand, Lack, EP-Harz, Acryl,GFK 100x100x5cm Betty Beier (2013)

Kivalina liegt im Nordwesten von Alaska an der Beringstraße. Die zwölf Kilometer lange Insel wird von ca. 400 Inuits bewohnt. Der Ort erhebt sich kaum mehr als zwei Meter über den Meeresspiegel. Kivalina ist nur in den Sommermonaten per Flugzeug erreichbar. Durch einen Bericht im „SPIEGEL“ aufmerksam geworden, besuchte ich in den Jahren 2009 und 2010 dieses Gebiet, das zunehmend durch den Klimawandel in seiner Existenz gefährdet ist. Das Projekt „Kivalina“ ist eine künstlerische Spurensicherung über den Klimawandel. Unterstützt wurde das Projekt vom Kunstfond Bonn.
Kivalina, ein Ort, den es noch gibt – wie lange noch? Jedes Jahr wird lebensnotwendiger Boden weg gespült.

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Schneeferner Gletscher

Beitragsbild: Schneeferner Gletscher (Zugspitze) 2014, Betty Beier

Der Zugspitzgletscher, der sogenannte „nördliche Schneeferner“ ist der größte und höchst gelegene Gletscher Deutschlands.

Im 19. Jahrhundert hatte er noch eine Ausdehnung von 300 Hektar und bedeckte das gesamte Zugspitzplatt. Durch die globale Erderwärmung spaltet sich der Gletscher in einen nördlichen und einen südlichen Teil. Der nördliche Gletscher liegt jetzt in einem Becken. Pro Jahr verliert er knapp einen Meter seiner Masse.

Schnee - Ferne

Nördlicher Schneeferner

 

Der Zugspitzgletscher und seine Veränderung durch den Klimawandel werden seit 1948 dokumentiert und stellen ein anschauliches Beispiel für die Folgen der Erderwärmung dar.

Spurensicherung über den Klimawandel von 2013-2014.

 

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Sólheimajökull

Das Projekt „Sólheimajökull“ ist eine Studie über die globale Erderwärmung. Der Gletscher zieht sich pro Jahr um 80 Meter zurück.

(Zeichnung Betty Beier)

Der Sólheimajökull (solheimajoekull) ist eine Gletscherzunge des Myrdalsjökull Gletschers im Süden Islands. Der Mýrdalsjökull liegt auf einer Höhe von ca. 1.493 m ü. NN und 595 Quadratkilomter breit.

Typisch für den Myrdalsjökull sind die Gletscherläufe, bei denen sich große Massen von Eis, Wasser und schwarzes Vulkangestein über das Vorland ergießen. Ursache hierfür ist ein Vulkan unter der Gletscherkappe. Der Sólheimjökull ist die längste und schmalste Gletscherzunge des Myrdalsjökull.

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Spurensicherung hat im Jahr 2007 und 2008 stattgefunden.